Energie
Komplexe Prozesse.
Endlich steuerbar.
Wir unterstützen Sie dabei, komplexe Daten- und Prozesslandschaften so zu strukturieren, dass Entscheidungen sicher, effizient und regulatorisch belastbar getroffen werden können.

Herausforderungen in der Energiebranche
Regulatorischer Druck
78 %
der Entscheidenden sehen regulatorische Anforderungen als größten Treiber für steigende Prozesskomplexität.
Neue Vorgaben, Meldepflichten und Nachweisanforderungen erhöhen den organisatorischen Aufwand erheblich. Ohne durchgängige digitale Prozesse und konsistente Datenstrukturen steigt das Risiko von Verzögerungen, Mehraufwand und regulatorischen Verstößen deutlich.
Datenqualität
67 %
der Energieunternehmen arbeiten mit verteilten Datenquellen, die keine einheitliche Entscheidungsgrundlage bieten.
Unzureichende Datenqualität und isolierte Systeme führen dazu, dass Analysen manuell zusammengeführt werden müssen. Das erschwert fundierte Entscheidungen, verlangsamt Prozesse und reduziert den Nutzen digitaler Lösungen erheblich.
Effizienzverluste
54 %
der operativen Prozesse in Energieunternehmen gelten als nur teilweise oder nicht digital unterstützt.
Medienbrüche, manuelle Arbeitsschritte und fehlende Transparenz verursachen unnötige Kosten und binden wertvolle Ressourcen. Durch gezielte Prozessoptimierung lassen sich Durchlaufzeiten verkürzen und Effizienzpotenziale messbar heben.
Fachkräftemangel
81 %
der Energieunternehmen sehen fehlende personelle Ressourcen als zentrales Hindernis für die Digitalisierung.
Der Mangel an Fachkräften verzögert Projekte und erhöht die Abhängigkeit von Einzelpersonen. Digitale, gut strukturierte Prozesse reduzieren diese Abhängigkeiten und schaffen Entlastung im operativen Alltag.
Unsere Lösung
Wir kombinieren technologische Expertise mit tiefem Prozessverständnis und Branchenkenntnis. So entstehen Lösungen, die bestehende Systeme sinnvoll verbinden, Abläufe messbar verbessern und langfristig tragfähig sind – statt kurzfristige Einzellösungen zu schaffen.
Steuerbarkeit komplexer Energieprozesse
Wir machen operative und regulatorische Prozesse in der Energiewirtschaft transparent, messbar und steuerbar – von Netzbetrieb und Marktkommunikation bis zu internen Steuerungs- und Freigabeprozessen.
Datenintegration als belastbare Entscheidungsgrundlage
Wir integrieren verteilte Daten aus Fachverfahren, Altsystemen und externen Quellen zu einer konsistenten Grundlage für fundierte operative und strategische Entscheidungen.
Regulatorische Anforderungen effizient umsetzen
Wir unterstützen Energieunternehmen dabei, gesetzliche und regulatorische Vorgaben in bestehende Abläufe zu integrieren – strukturiert, nachvollziehbar und ohne zusätzliche operative Komplexität.
Individuelle Software dort, wo Standards enden
Wenn Standardlösungen nicht ausreichen, entwickeln wir passgenaue Anwendungen – integriert in bestehende Systemlandschaften und konsequent am realen Arbeitsalltag ausgerichtet.
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Unser Ansatz: Komplexität reduzieren, ohne sie zu vereinfachen.
- Wir starten nicht mit Tools, sondern mit Prozessen
- Wir integrieren bestehende Systeme statt sie blind zu ersetzen
- Wir denken regulatorisch, technisch und organisatorisch
- Wir bauen Lösungen, die im Alltag funktionieren – nicht nur auf Folien
Success Story
Claims zentral steuern und nachvollziehen
Für ein Unternehmen aus der Energiebranche wurde ein Claim-Management-Tool entwickelt, das verteilte manuelle Abläufe durch strukturierte digitale Workflows ersetzt. Die Lösung schafft Transparenz über Status, Zuständigkeiten und Daten bei der Bearbeitung von Ansprüchen im gesamten Prozess.

Herausforderung
Die Bearbeitung von Ansprüchen aus Vertragsverletzungen stützte sich auf mehrere historisch gewachsene Einzellösungen sowie manuelle Arbeitsschritte. Daten, Dokumente und Bearbeitungsstände wurden getrennt erfasst und gepflegt, wodurch der Überblick über laufende Vorgänge eingeschränkt war.
Dadurch entstand ein hoher manueller Koordinationsaufwand. Entscheidungen und Bearbeitungsschritte ließen sich nur eingeschränkt nachvollziehen, Doppelarbeiten waren kaum zu vermeiden. Gleichzeitig galten hohe Anforderungen an Auditierbarkeit, Rollen- und Berechtigungskonzepte sowie an den Schutz sensibler Daten. Ziel war es, diese Situation durch ein zentrales Tool abzulösen, das den gesamten Prozess strukturiert unterstützt und Transparenz schafft.
Methoden
Zu Beginn wurden die fachlichen und nicht-funktionalen Anforderungen gemeinsam mit den Fachbereichen erhoben und strukturiert. Rollen, Berechtigungskonzepte sowie die fachliche
Prozesslogik wurden definiert und in konkrete Anwendungsfälle überführt.
Darauf aufbauend entwickelte BREDEX iterativ eine webbasierte Individualsoftware mit modularer Architektur. Rückmeldungen aus dem laufenden Einsatz flossen kontinuierlich in die Weiterentwicklung ein, sodass das Tool schrittweise an fachliche und regulatorische Anforderungen angepasst werden konnte.
Die fachlichen Abläufe wurden durch klar definierte Workflows abgebildet. Freigabeschritte, automatisierte Statuswechsel sowie Benachrichtigungs- und Erinnerungsfunktionen reduzierten manuelle Abstimmungen und unterstützten die strukturierte Bearbeitung im Tagesgeschäft.
Ergänzend wurde eine zentrale Daten- und Dokumentenhaltung aufgebaut. Anspruchsdaten konnten strukturiert erfasst oder aus bestehenden Dokumenten importiert werden. Ein integriertes Dokumentenmanagement stellte sicher, dass alle relevanten Unterlagen zentral verfügbar und eindeutig referenziert sind.
Der Betrieb erfolgte in einer regulierten Cloud-Umgebung, ergänzt durch klare Test-, Release- und Wartungsprozesse.
Lösung
Je nach Projektphase waren unterschiedliche Rollen eingebunden, darunter Requirements Engineering, Softwareentwicklung, Qualitätssicherung, Projektmanagement und Systemadministration, wobei maximal vier Personen parallel am Projekt gearbeitet haben.
Es entstand ein zentrales Tool, das den gesamten Bearbeitungsprozess für Ansprüche aus Vertragsverletzungen in einer Anwendung bündelt. Alle relevanten Daten, Dokumente und Bearbeitungsstände sind zentral verfügbar und jederzeit nachvollziehbar einsehbar.
Die fachlichen Abläufe werden systemseitig durch definierte Workflows geführt und unterstützt. Automatisierte Statuswechsel, Benachrichtigungen und Berichte entlasten die Anwender im Tagesgeschäft und reduzieren manuelle Abstimmungen sowie parallele Pflege in verschiedenen Systemen.
Die Lösung ist stabil im produktiven Einsatz etabliert und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Sie bildet eine verlässliche Grundlage für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und eine strukturierte Bearbeitung über den gesamten Prozess hinweg.
Keyfacts
Kunde: Unternehmen aus der Energiebranche
Branche: Energie
Team: Rollenbasiert eingesetzt, max. 4 Personen parallel
Projektdauer: 05/2021 – heute

