
Wie KI die Qualitätssicherung verändert, war eines der zentralen Themen beim Software-QS-Tag 2025 in Frankfurt. Die Konferenz fand am 12. und 13. November im Steigenberger Airport Hotel statt und wird seit 1992 von der imbus AG veranstaltet – damit seit über 30 Jahren.
Der Software-QS-Tag auf einen Blick
Der Software-QS-Tag 2025 als Treffpunkt der QS-Community
Mit über 55 Speakern, 50 Vorträgen & Keynotes sowie 8 Workshops brachte die Veranstaltung Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Forschung und Praxis zusammen und setzte zahlreiche Impulse für aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Testumfeld. Inhaltlich war das Programm in vier parallele Tracks gegliedert: Processes & Workflows, Automation & Tools, Test & AI sowie People & Teams. Mehrere hundert Teilnehmende aus Unternehmen, Beratung, Forschung und öffentlichem Sektor nutzten die Veranstaltung für fachlichen Austausch und Vernetzung.
KI in der Qualitätssicherung: Vom Werkzeug zum methodischen Sparringspartner
Unser Vortrag „KI statt Menschen? Wenn KI zum Testpartner wird – neue Perspektiven in der Qualitätssicherung“ widmete sich der Frage, wie KI nicht nur als Werkzeug eingesetzt werden kann, sondern als methodischer Sparringspartner im gesamten Testprozess.
Der Vortrag beleuchtete anhand eines praxisnahen Use Cases, wie sich Teststrategien verändern, wenn sie mit einem spezifisch aufgebauten Prompt im Vergleich zu einem einfachen Prompt entwickelt werden. Die Gegenüberstellung verdeutlichte, wie entscheidend eine methodisch geführte Interaktion mit KI-Systemen ist und welche Grenzen, Risiken und geeigneten Anwendungsfälle sich daraus ergeben.
Vernetzte Perspektiven und fachlicher Austausch über Track-Grenzen hinweg
Besonders prägend war der intensive Austausch über die Vorträge hinweg. Immer wieder wurde auf Inhalte aus parallelen Sessions Bezug genommen, wodurch neue Perspektiven auf die Entwicklung und Validierung von Teststrategien entstanden.
Die Diskussion darüber, wie unterschiedliche Herangehensweisen miteinander kombiniert werden können und welche Potenziale sich daraus ergeben, zog sich wie ein roter Faden durch viele Gespräche. Diese inhaltliche Vernetzung zeigte, wie dynamisch sich das Feld rund um KI-gestützte Qualitätssicherung aktuell weiterentwickelt.
Praxisnähe, kritische Diskussion und konkrete Impulse für den Arbeitsalltag
Die zwei Konferenztage boten insgesamt ein hohes Maß an Praxisnähe, Offenheit und fachlichem Tiefgang. Teilnehmende diskutierten Herausforderungen aus realen Projekten, reflektierten Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von KI-Systemen und tauschten Erfahrungen aus, die unmittelbar in die eigene Arbeit einfließen können.
Gerade diese Verbindung aus Expertise, kritischer Auseinandersetzung und konstruktivem Dialog machte den Software-QS-Tag erneut zu einem wichtigen Forum für die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung.
Fazit
Ein besonderer Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Teilnehmenden, deren Fragen, Kommentare und Perspektiven die Veranstaltung geprägt haben. Wir nehmen viele konkrete Anregungen aus der Konferenz mit und freuen uns darauf, diese in unsere Arbeit einfließen zu lassen.
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