Design Thinking - Mit dem UX-Team optimale Lösungen für Ihre Anwender finden

Das Design eines Produktes oder einer Anwendung spielt für seinen Erfolg bei Usern und Kunden eine wichtige Rolle. Aus gutem Grund sind UX-Designer daher bei den Projekten der BREDEX fester Bestandteil des Entwicklungsteams. Doch wie sieht ihr Beitrag im Entwicklungsprozess genau aus? Warum ist ihre Arbeit essenziell dafür, ein auf die Nutzer abgestimmtes Produkt zu entwickeln? Der folgende Einblick in die Methode des Design Thinkings bietet eine Möglichkeit, diese Fragen zu beantworten.

 

Design Thinking - Was ist das eigentlich?

Das Design Thinking ist ein Ideenfindungsprozess, der dazu dient, eine optimale Lösung für Nutzer zu generieren. Mit dieser Methode versucht man durch eine systematische Herangehensweise komplexe Problem- und Fragestellungen zu lösen. Zentral dabei ist, dass der Mensch, also der Anwender selbst, mit seinen Wünschen und Bedürfnissen in den Fokus gerückt wird. Man spricht daher auch vom „human-centered Design“ - dem Mensch zetrierten Design. Beim Design Thinking begibt man sich in die Rolle des Nutzers: Es wird „durch die Brille des Users“ geschaut. Doch wie gelingt das?

 

Den Nutzer in den Mittelpunkt stellen

Den Nutzer kann nur im Mittelpunkt der Betrachtung stehen, wenn er in den Designprozess einbezogen wird. Daher ist das regelmäßige Feedback durch Anwender im Sinne der Nutzerzentrierung wichtig. Auch wenn Projektteams glauben, ihre Nutzer zu kennen und genau zu wissen, was diese brauchen, birgt es oft tiefergehende Einsichten und ab und an Überraschungen, aber in jedem Fall ein großes Verbesserungspotential, die User direkt zu befragen.

 

Der Ablauf eines Design-Thinking-Prozesses

Der Design-Thinking-Prozess besteht aus 6 Phasen. Zu Beginn ist es wichtig ein gemeinsames Mindset im Team zu etablieren. Darum werden eingangs die Rahmenbedingungen geklärt und das Problem beleuchtet. Danach versetzt sich das Team in die Lage der User, um herausfinden wer Zieluser ist, welche Bedürfnisse er hat und was er benötigt. Diese Empathie spielt im Design Thinking eine zentrale Rolle und ist die Grundlage der gelungenen Entwicklung. In der nächsten Phase werden bisher gewonnene Erkenntnisse und Anforderungen zusammengetragen und die wichtigsten Erkenntnisse in den Fokus gestellt. So wird entschieden, in welche Richtung und für welche Nutzergruppen  Lösungen entwickeln werden. Im Folgenden werden Lösungsvorschläge entwickelt: Mit Hilfe diverser Methoden werden Ideen generiert, die dann gruppiert und zusammengefasst werden. Die besten dieser Vorschläge werden dann als Prototyp umgesetzt. In der letzten Phase werden diese Prototypen dann von Nutzern selbst getestet, um zu erfahren, ob der Lösungsansatz in die richtige Richtung geht.

 

Interdisziplinäre Teams für mehr Ideen

Die Erfahrung zeigt - die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams bringt in der Ideenfindung für das Design Thinking viele Vorteile. Die fachliche Expertise verschiedener Personen und Rollen sowie die Offenheit für andere Perspektiven erleichtert es, gemeinsam innovative Ideen zu erarbeiten. Auch eine offene Fehlerkultur ist wichtig, um Probleme und Fehler offen zu besprechen und lösen und beheben zu können.

 

Sie haben Fragen zum Thema Design Thinking? Sprechen Sie gerne unsere UI/UX Professionals per E-Mal an design@bredex.de an.

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