Es wird ernst im Datenschutz - Die ersten DSGVO Strafen

Die britische Datenschutzbehörde hat zwei saftige Millionenstrafen wegen des Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung angekündigt. Doch auch deutsche Firmen müssen endlich aktiv werden – und sich um mehr Datenschutz kümmern. Denn auch hier sind die ersten Bußgelder zu verzeichnen.

Bisherige Bußgelder

Die Datenschutzgrundverordnung schlägt zu: Die Fluglinie British Airways soll ein Bußgeld in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro zahlen – ausgerechnet wegen Problemen bei der IT-Sicherheit. Die britische Datenschutzbehörde kündigte unterdessen bereits die nächste Millionenstrafe an. Knapp 100 Millionen Pfund soll die Hotelgruppe Marriot zahlen, weil Unbefugte in ihre IT-Systeme eindringen und die Daten von mehr als 300 Millionen Kunden einsehen konnten.

Doch auch in Deutschland gibt es erste Bußgelder. Die Datenschutzbeauftragten der Länder haben seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im vergangenen Mai in mindestens 75 Fällen Bußgelder verhängt. Für Aufsehen sorgte ein Fall aus Baden-Württemberg: Weil ein Polizist dienstlich erlangte personenbezogene Daten privat nutzte, hat die Datenschutzbehörde eine Strafe von 1400 Euro verhängt.

Auch IT-Sicherheit gehört zum Datenschutz

Erstaunlich ist, dass viele Strafen nicht aufgrund von Datenschutzvergehen ausgesprochen werden, sondern aus dem Bereich der IT-Sicherheit kommen, also aus dem Bereich zum Schutz der Daten vor unbefugten Dritten. Dass das höchste Bußgeld nun in diesem Bereich verhängt wird, könnte auch daran liegen, dass die Vorgaben der DSGVO hier verhältnismäßig klar und unumstritten sind.

Sicherheit dank Beratung

Viele Unternehmen wissen weiterhin nicht, welchen Vorschriften sie beim Datenschutz unterliegen. Hinzu kommt, dass der laufende Betrieb täglich neue Fragen zu diesem Themenkomplex aufkommen lässt. Wie speichere ich Kundendaten richtig ab und wie lange muss ich diese archivieren? Wie sieht es mit der Nutzung des Internets oder dem Versenden privater E-Mails aus? Wem darf man Newsletter schicken? Kann WhatsApp als Kommunikationsmittel genutzt werden oder sollte man auf andere Messenger umsteigen? Fragen über Fragen!

Diese beantworten die DEKRA-zertifizierten Datenschutz-Experten der BREDEX. Durch unsere neutrale Position können wir Unternehmen optimal unterstützen. Ohne Interessenkonflikt mit anderen Aufgaben helfen wir dabei, den Datenschutz sicher aufzustellen und zwischen der Geschäftsführung, Betriebsrat, Abteilungen und Mitarbeitern zu vermitteln. Unsere Leistungen reichen dabei von der individuellen Beratung über die Schulung von Mitarbeitern bis zur Benennung als externer Datenschutzbeauftragter.

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