Objektorientiertes Modellieren mit der UML
Voraussetzung: |
Grundkenntnisse einer höheren Programmiersprache wie C, Pascal etc. |
Zielgruppe: |
Systemanalytiker, Softwareentwickler, Programmierer |
Klassifizierung: |
Seminar mit praktischen Übungen |
Dauer: |
4 Tage |
Motivation / Zielsetzung:
Die objektorientierte Softwareentwicklung hat sich mittlerweile zu einer ausgereiften Technik entwickelt. Entstanden im Bereich der objektorientierten Programmiersprachen bildet sie heute eine umfassende Technik, die alle Phasen der Softwareentwicklung durchdringt. Ihre besondere Stärke liegt darin, die verschiedenen Bereiche wie Analyse, Design und Realisierung ohne Paradigmenwechsel zu unterstützen. Die mächtigen Abstraktionsmöglichkeiten der Objektorientierung unterstützen somit alle Phasen der Entwicklung von komplexen Softwaresystemen.
Ein wichtiges Werkzeug bei Analyse und Design ist die grafische Modellierungssprache UML (Unified Modeling Language), die sich als Defacto-Standard etabliert hat. Sie wird von vielen CASE-Tools unterstützt und erlaubt damit eine durchgehende Entwicklung und Dokumentation der objektorientierten Softwareentwicklung.
Das Seminar bietet eine Einführung in die objektorientierte Analyse und das objektorientierte Design von Softwaresystemen. Die Teilnehmer lernen dabei die UML als ein Werkzeug kennen, mit dem man die verschiedenen Phasen der objektorientierten Softwareentwicklung durchlaufen und dokumentieren kann. Das erlernte Wissen wird an einem durchgängigen Beispiel in Arbeitsgruppen geübt und damit vertieft.
Abgerundet wird das Seminar durch Vorstellung von einigen grundlegenden Entwicklungsmustern (Patterns).
Aus dem Inhalt:
- Objekte und Klassen
- Der Softwareentwicklungsprozeß
- USE-Cases
- CRC-Karten
- Klassendiagramme
- Interaktionsdiagramme
- Zustandsdiagramme
- Aktivitätsdiagramme
- Design-Muster (Patterns)
Hinweis:
Die Seminarunterlagen umfassen das Buch "Objektorientierte Softwareentwicklung, Analyse und Design mit der Unified Modeling Language", Oldenbourg Verlag.





